When in Rome…

Von Ingrid, 18. Juli 2010 19:12

Es ist tatsächlich so: Man kann nicht anders, als sich in Rom zu verlieben (in manchen Fällen ist es allerdings eine Hassliebe. Julia zum Beispiel strahlt, als sie uns “den schönsten Platz Roms”, einen kleinen Hinterhof fernab von Touristenströmen zeigt. Im gleichen Atemzug schimpft sie über den Schmutz, die heruntergekommenen Häuserfassaden und den Koch, der den Müll aus der Küche direkt auf dem Gehsteig abstellt.)

Ich habe die Lobeshymnen bisher für Übertreibungen von Touristen gehalten, die in drei Tagen alle Sehenswürdigkeiten bestaunen. Aber es stimmt wirklich: Rom fesselt, begeistert, macht süchtig. Das gilt sowohl für die “prima colazione”, ein schnelles Frühstück, das in meinem Fall aus Cappuccino und Cornetto alla Marmellata besteht, als auch für die vielen marmor-weißen Kirchtürme. Die schmutzigen Gehsteige gehören ebenso zur italienischen Hauptstadt wie die blühenden Bougainvillaen an der Hausmauer und die wasserspeienden Löwen / Elefanten / Schildkröten, welche die vielen Brunnen zieren.

Langer Rede kurzer Sinn – Rom ist wunderschön und einen Besuch wert. Siehe auch unten ;-)

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