Ritorneremo – Wir kommen wieder!
Zwei Wochen Italien liegen hinter uns – und viele Streifzüge durch wunderschöne Landschaften und Städte in den Provinzen Trentino-Südtirol (ich gebe zu: Heimvorteil), Lombardei, Ligurien, Toskana und Latium. Auf unserem Italy Roadtrip haben wir viel gesehen, viel erlebt und natürlich auch viel geschwitzt
Die richtige Mischung aus Stadt-, Strand- und Landurlaub war sowohl spannend, als auch sehr entspannend. Der Mailänder Dom, der Hafen von Genua (An dieser Stelle sei zum Boykott des Aquariums von Genua aufgerufen: Die Becken sind zwar großteils sehr schön, die Unterwasserwelten wie immer faszinierend. Schockiert haben wir aber festgestellt, dass allen Stachelrochen der Stachel entfernt worden ist. Die gefährliche Spitze war einfach abgeschnitten worden – mit blutigen Schwanzenden und ziemlich verstört schwimmen die Tiere sehr nahe an den Beckenrand und lassen sich von den Besuchern streicheln. Das dürfte auch der Grund dafür sein, dass die Führung des Aquariums beschlossen hat, die Tiere zu verstümmeln. So hatten wir das bisher noch nie gesehen – eine offensichtliche Tierquälerei, nur damit schreiende Kinder und unwissende Besucher diese wunderbaren Rochen gefahrlos streicheln können), endlose Sonnenblumenfelder in der Toskana, mittelalterliche Städtchen (wem sich die Gelegenheit bietet: unbedingt nach Populonia in der Nähe von Follonica fahren! Vom Aussichtsplatz vor dem Eingang zum Dorf bietet sich ein unvergesslicher Ausblick über die blaue Bucht), der schiefe Turm von Pisa, der Hauptplatz Sienas, die einmaligen Agriturismi in der Toskana (unbedingt die typischen Spezialitäten kosten – Aufschnitt, Focaccia, frittierte Zucchiniblüten, Bruschette, dann Tortelli und andere Teigwaren in allen Variationen. Als Nachtisch sind Pannacotta und Tiramisú zu empfehlen, alles begleitet von einem köstlichen Rot- oder Weißwein, gekrönt von einem guten Stamperl – wenn möglich schwarzgebrannten – Limoncello).
Die kleinen, an den Hang geschmiegten Dörfchen von Cinqueterre waren ein krasser, aber sehr spannender Gegensatz zu Rom – hier kann man tatsächlich eintauchen in alte Hochkulturen. Heidnische Tempel, die der jeweilige Kaiser in christliche Kirchen umgewandelt hat. Steile Treppen, ganze Stadtteile, die während des Faschismus aus dem Boden gestampft worden sind. Und natürlich jeden Morgen ein köstliches (und sehr, sehr billiges) Frühstück, bestehend aus einem guten Kaffee und einem süßen Brioche, in Rom als cornetto bekannt und beliebt. Italienischkenntnisse helfen natürlich weiter, vor allem weil sich Italiener auch in der Bar ganz gerne mit ihren Nachbarn am Tresen unterhalten (”Austriaci? Beati voi!” – Österreicher? Ihr Glücklichen!).
Sicher werden wir in den nächsten Tagen eine Auswahl der besten Fotos auf sämtlichen Plattformen, die uns zur Verfügung stehen, vorstellen (insgesamt haben wir über 2500 geschossen. Ihr könnt euch vorstellen, dass es noch etwas dauern wird, bis wir uns für die Highlights entschieden haben). Hier einige “Liebe auf den ersten Blick”-Bilder…


















